Eisprung­kalender

Ermit­teln Sie Ihre frucht­ba­ren Tage

Ein Eisprung­ka­len­der oder auch Fer­ti­lity Rech­ner, Ovu­la­ti­ons­rech­ner, Ovu­la­ti­ons­kal­ku­la­tor oder auch Frucht­bar­keit­s­ka­len­der genannt, errech­net Ihnen durch Hilfe Ihrer Ein­ga­ben den genauen Tag des Eisprungs für Ihren Kin­der­wunsch. Ist der Zyklus der Frau regel­mä­ßig, so wird auch auto­ma­tisch die Wahr­schein­lich­keit der errech­ne­ten frucht­ba­ren Tage und des errech­ne­ten Tages des Eisprungs grö­ßer.


Eisprungkalender

Die nächste Monats­blu­tung kann der Eisprung­ka­len­der übri­gens genau berech­nen, was Ihnen deut­lich zei­gen kann, ab wann die Blu­tung ein­set­zen wird und wenn diese es nicht tut, ab wann der Schwan­ger­schafts­test durch­ge­führt wer­den sollte. Dar­über hin­aus zeigt das errech­nete Datum der nächs­ten Monats­blu­tung natür­lich auch an, ab wann Sie sich vor­sorg­lich die Wäsche schüt­zen müs­sen. Diese Eigen­schaft nützt zwar der eigent­lich gewoll­ten Schwan­ger­schaft nichts, ist aber trotz­dem ein prak­ti­sches Fea­ture.

Fruchtbare-Tage-Ratgeber.com

Anleitung Eisprungkalender

Das errech­nen des nächs­ten Eisprungs ist sehr ein­fach. Zunächst geben Sie im ers­ten Feld den ers­ten Tag Ihrer letz­ten Peri­ode und im zwei­ten Feld Ihren durch­schnitt­li­chen Zyklus ein. Mit die­sen Anga­ben errech­net der Kalen­der Ihre frucht­ba­ren Tage und den mög­li­chen Tag vom Eisprung. Zudem wird ange­zeigt, wann sich die befruch­te­tet Eizelle in der Gebär­mut­ter ein­nis­tet und der Zeit­punkt gekom­men ist, den Frau­en­arzt für einen Blu­test auf­zu­su­chen.

Hinweise zum Eisprungkalender

Sollte die Monats­blu­tung zum errech­ne­ten Ter­min wirk­lich aus­fal­len bzw. nicht sofort kom­men, so ist den­noch Vor­sicht gebo­ten. Lau­fen Sie trotz Vor­freude nicht gleich zur nächs­ten Apo­theke und decken sich mit Schwan­ger­schafts­tests ein. Wür­den Sie einen zu frü­hen Test machen, könnte die­ser trotz eigent­li­cher Schwan­ger­schaft nega­tiv aus­fal­len. Die­ses Ergeb­nis liegt an den noch feh­len­den nach­zu­wei­sen­den Schwan­ger­schafts­hor­mo­nen; die Hor­mone las­sen sich erst nach min­des­tens zwei­wö­chi­ger Schwan­ger­schaft im Urin der Frau nach­wei­sen. Auch gilt die Regel, dass ein nega­ti­ver Schwan­ger­schafts­test nach erneu­tem tes­ten doch noch posi­tiv wer­den kann; also nach einer wei­te­ren War­te­zeit von ein oder zwei Wochen, ein posi­ti­ver Schwan­ger­schafts­test jedoch auch meist der Wahr­heit ent­spricht. Sollte Ihr Test wirk­lich posi­tiv sein, ist ein wei­te­rer Besuch bei Ihrer Frau­en­ärz­tin in jedem Fall zu emp­feh­len. Diese tes­tet Sie dann noch ein­mal erneut und fällt auch die­ser Test posi­tiv aus, so bekom­men Sie alle nöti­gen Tipps und natür­lich Unter­la­gen. Doch bis es zu so einem Test­ergeb­nis bzw. Schwan­ger­schaft kommt, müs­sen die Tage des Eisprungs genutzt wer­den.

Unser Eisprungkalender von eisprungkalender24.de

Eisprungkalender

Eisprung­ka­len­der

Unser Eisprung­ka­len­der, der auch oft als Schwan­ger­schaft­s­ka­len­der bezeich­net wird, erstellt Ihnen eine Aus­wer­tung mit Hilfe der Ein­gabe Ihrer letz­ten Peri­ode und die Angabe Ihrer durch­schnitt­li­chen Zyklus­länge in Tagen. Damit die Anga­ben beson­ders genau und das aus­ge­wer­tete Ergeb­nis beson­ders aus­sa­ge­kräf­tig zu machen, ist es sehr zu emp­feh­len den Zyklus nicht nur über einen, son­dern über meh­rere Monate ein­zu­tra­gen. So ver­grö­ßert sich die Wahr­schein­lich­keit den genauen Tag für den Eisprung auch wirk­lich zu erwi­schen. Nach die­ser Ein­gabe erhal­ten Sie einen vor­ge­ge­be­nen Frucht­bar­keit­s­ka­len­der, der durch Sym­bole, die an bestimm­ten Tagen auf­ge­zeigt wer­den einen ein­fa­chen und über­sicht­li­chen Ein­druck gibt und Ihnen mit Ihrem Kin­der­wunsch behilf­lich ist. Die Bedeu­tung der Sym­bole ist ein­fach zu ver­ste­hen. So zeigt Ihnen eine pinke Blume den ers­ten Tag Ihrer Peri­ode an. Ein Kuss­mund wie­der­rum deu­tet frucht­bare Tage und ein Herz den Tag des Eisprungs an. Wei­tere Sym­bole wie der Smi­lie bedeu­tet die Ein­nis­tung des befruch­te­ten Eis und je ein roter und gel­ber Trop­fen bedeu­tet Blut­test, bei Rot und Urin­test bei Gelb. So haben Sie Ihre Daten bezüg­lich einer gewünsch­ten Schwan­ger­schaft immer ganz ein­fach und über­sicht­lich im Blick. Ein häu­fi­ges Pro­blem bei dem Ver­such schwan­ger zu wer­den ist der Stress mit dem sich viele Paare beim Kin­der­wunsch unter Druck set­zen. Häu­fig gibt es Sex nur noch an den „wich­ti­gen Tagen“ und sonst nicht mehr. Man­che Frauen haben sogar Angst bei häu­fi­ge­rem Sex an den unfrucht­ba­ren Tagen, die „guten Sper­ma­zel­len“ zu ver­schwen­den. Das ist natür­lich Blöd­sinn und setzt nicht nur die Frau beim Sex unter Druck, son­dern natür­lich auch den Mann. Wird die Frau nach dem 10. Mal noch immer nicht schwan­ger, so zwei­felt sie an sich oder an der Frucht­bar­keit Ihres Man­nes. Legt Sie aber die­ses Thema vor Ihrem Part­ner offen, so fühlt die­ser sich oft in sei­ner „männ­li­chen Ehre“ gekränkt oder ver­letzt. Nicht sel­ten gera­ten diese Dis­kus­sio­nen zu klei­nen Strei­tig­kei­ten und diese arten dann zu weit­aus grö­ße­ren Strei­tig­kei­ten aus. Also doch lie­ber den Ver­such ein Baby zu bekom­men ohne Eisprung­ka­len­der star­ten? Nicht unbe­dingt! Wie bei so vie­len ande­ren Din­gen auch, kann man den Kalen­der als Hilfe, aber nicht als Vor­gabe benut­zen. Der Geschlechts­ver­kehr soll immer noch eine schöne Sache sein, bei der Sie den Kopf frei von ande­ren Sachen haben und nur an den Moment den­ken. Wenn die­ser nur als Mit­tel zum Zweck betrach­tet wird ver­liert man ganz schnell die Lust und den Reiz. Gehen Sie an Ihren Kin­der­wunsch, auch wenn es viel­leicht schwer fällt, erst ein­mal locker ran. Genie­ßen Sie die Zeit mit Ihrem Part­ner und las­sen Sie sich von nichts aus der Ruhe brin­gen.

Fazit zum Eisprungkalender

Der Wunsch nach einem Kind ist für man­che Frauen zwar groß, die Umset­zung jedoch meist nicht immer ganz so ein­fach. Viele Frauen wün­schen sich ein Baby, doch wirk­lich funk­tio­nie­ren tut das in vie­len Fäl­len oft nicht auf Anhieb. Dies kann natür­lich ver­schie­dene Gründe haben; von einer Unfrucht­bar­keit bis zu einem so durch den Wunsch einer Schwan­ger­schaft gestress­ten Kör­per, der allein durch den Stress nicht schwan­ger wird. Aus die­sem Grund ist es immer zu emp­feh­len, wenn man trotz Ver­su­chen nicht schwan­ger wird, einen Arzt auf­zu­su­chen. Natür­lich muss dies nicht gleich nach einem ein­wö­chi­gen nicht­ge­lin­gen­den Ver­such getan wer­den, aber nach meh­re­ren Wochen vol­ler Ver­su­chen soll­ten Sie Ihren Frau­en­arzt auf­su­chen und ihm Ihre Ver­su­che und Beden­ken schil­dern. Die­ser wird Sie gründ­lich unter­su­chen und auch bei ihren Part­ner meh­rere Unter­su­chun­gen durch­füh­ren. Blei­ben diese ergeb­nis­los, wird also deut­lich, dass beide Part­ner gesund und frucht­bar sind. Es gibt aber auch Mög­lich­kei­ten die Hel­fen den Eisprung aus­zu­lö­sen. Bei dem Wunsch einer Schwan­ger­schaft sollte in jedem Fall beach­tet wer­den, dass die wirk­lich frucht­ba­ren Tage nur eine kurze Zeit im Monat sind und so die Mög­lich­keit schwan­ger zu wer­den nicht an jedem Tag vor­han­den ist. Um diese Tage zu fin­den ist ein Eisprung­ka­len­der sehr hilf­reich.

Helfen Eisprungkalender wirklich beim Schwanger werden?

schwanger werden

Quelle: Shutterstock.com

Paare mit Kin­der­wunsch wol­len es immer sel­te­ner dem Zufall über­las­sen, wie schnell sich bei ihnen ein Baby auf den Weg macht. Ovu­la­ti­ons­tests und Eisprung­ka­len­der bzw. Frucht­bar­keit­s­ka­len­der sol­len dann mög­lichst den idea­len Zeit­punkt fest­stel­len, an dem ver­kehrt wird. Doch wie gut kön­nen Eisprung­ka­len­der dabei hel­fen?

Alles eine Frage der Berechnung

Ein Zyklus ist nach Lehr­buch 28 Tage lang und regel­mä­ßig wie ein Uhr­werk – soweit die Theo­rie. Tat­säch­lich aber haben man­che Frauen deut­lich kür­zere oder län­gere Zyklen und oft vari­ie­ren sie auch in der Länge und Dauer. In die­sem Fall ist die Ver­wir­rung beim Ein­tra­gen in den Eisprung­ka­len­der ent­spre­chend groß. Was soll man da nun ver­wen­den? Emp­foh­len wird, von den letz­ten drei Zyklen den Mit­tel­wert zu ver­wen­den. Wenn also der erste Zyklus 30 Tage, der zweite Zyklus 27 Tage und der dritte Zyklus 31 Tage lang war, wer­den alle Tage addiert und dann durch 3 sub­tra­hiert. Her­aus kommt eine Zyklus­länge von gerun­det 29 Tagen. Der erste Tag der letz­ten Mens­trua­tion ist meist noch bekannt und wie lange diese ange­hal­ten hat, hat keine Aus­wir­kung auf die Berech­nung. Es wer­den nun also der erste Tag der letz­ten Regel­blu­tung und die Länge des Zyklus ein­ge­tra­gen und der Zyklus­ka­len­der berech­net den vor­aus­sicht­li­chen Eisprung im kom­men­den Zyklus. Zusätz­lich wer­den auch die frucht­ba­ren Tage vor und nach dem Eisprung mit­ge­teilt. Man­che Eisprung­ka­len­der nen­nen sogar ob die Wahr­schein­lich­keit auf ein Mäd­chen oder einen Jun­gen an die­sem Tag grö­ßer ist und ab wann es sich lohnt einen Schwan­ger­schafts­test zu machen.

Könnte man Zeitreisen

Der Eisprung einer Frau fin­det immer genau 14 Tage vor ein­tre­ten der Mens­trua­tion statt. Könnte man also zeit­rei­sen, wäre alles viel ein­fa­cher. Es ist die erste Zyklus­hälfte, die bei man­chen Frauen vari­iert. Ein­flüsse dafür kön­nen z.B. Schicht­dienste, Medi­ka­mente, Hor­mone, … sein. Eine regel­mä­ßige Lebens­weise, gesunde Ernäh­rung, Ver­zicht auf Niko­tin und Alko­hol wir­ken sich hin­ge­gen posi­tiv aus. Auch kön­nen Frauen ver­su­chen ihren Hor­mon­haus­halt in einen regel­mä­ßi­ge­ren Rhyth­mus zu bekom­men indem sie „Mönchs­pfef­fer“ Prä­pa­rate ein­neh­men. Diese beein­flus­sen die Hor­mone und somit den Zyklus posi­tiv und haben schon vie­len Frauen beim schwan­ger wer­den gehol­fen. Damit die frucht­ba­ren Tage nun opti­mal genutzt wer­den kön­nen, ist es rat­sam, ab ca. 5 Tage vor dem errech­ne­ten Eisprung alle 2 Tage Ver­kehr zu haben. Bei unre­gel­mä­ßi­gem Eisprung kann es auch sinn­voll sein, dies bis einige Tage nach dem berech­ne­ten Eisprung fort­zu­füh­ren. Eizelle und Sper­mien haben eine begrenzte Lebens­dauer, daher spielt das rich­tige Timing eine große Rolle. Mit „jedem zwei­ten Tag“ sollte es mög­lich sein das Maxi­mum an Wahr­schein­lich­keit zu errei­chen damit es zur Befruch­tung kommt.

Wie wahrscheinlich ist eine Schwangerschaft mit einem Fruchtbarkeitskalender?

Man­che Paare haben hier sofort Erfolg, sofern sie sich an die Anwei­sung hal­ten jeden zwei­ten Tag am Baby „zu bas­teln“ und der Zyklus sich an die Berech­nung hält. Manch­mal dau­ert es aber auch meh­rere Monate, denn nicht jeder Zyklus muss auch tat­säch­lich einen Eisprung haben. Auch spielt es eine Rolle ob die Sper­mien des Man­nes „frisch“, zahl­reich und von guter Qua­li­tät sind. Manch­mal fin­det auch eine Befruch­tung statt, jedoch geht etwas schief und es fin­det eine so frühe Fehl­ge­burt statt, dass diese sich vom Zeit­punkt und den Sym­pto­men kaum von einer Mens­trua­ti­ons­blu­tung unter­schei­det. Dann gilt es wei­ter zu pro­bie­ren. Auf kei­nen Fall sollte man aber einen Eisprung­ka­len­der für die Ver­hü­tung ver­wen­den – zu hoch ist das Risiko, dass sich der Zyklus ver­schiebt. Warum Frucht­bar­keit­s­ka­len­der sinn­voll sind Ärzte in Kin­der­wun­sch­kli­ni­ken stel­len immer wie­der mit Ver­wun­de­rung fest, dass Paare zu sel­ten Ver­kehr haben, um schwan­ger zu wer­den. Außer­dem legen sie oft erst am Tag des Eisprungs los und ver­säu­men somit unter Umstän­den wich­tige Zeit­fens­ter. Es lohnt sich also, sich genau mit dem Zyklus zu beschäf­ti­gen und alle frucht­ba­ren Tage zu ermit­teln. Wenn es damit über einen län­ge­ren Zeit­raum nicht klappt, kann man zumin­dest aus­schlie­ßen, dass es am rich­ti­gen Timing liegt. Dann wären wei­tere Unter­su­chun­gen bei bei­den Part­nern not­wen­dig, um die Ursa­che zu fin­den und zu behe­ben. Ansprech­part­ner sind dafür zunächst der Frau­en­arzt (bei der Frau) und ein Uro­loge (beim Mann). Stellt man hier­bei Pro­bleme fest, hilft eine Kin­der­wun­sch­kli­nik wei­ter.

Weiterführende Links zum besseren Verständnis

Bild­quel­len Bild mitte: © panthermedia.net / Marc Diet­rich

Anzeige